Rück-Blick 2020 – Ein kabarettistisches Resümee /

Bereits zum vierzehnten Mal blickt Veri auf die ihm eigene kabarettistische Art auf die Miseren des vergangenen Jahres zurück. Er lacht über Trump in Davos, entlarvt Nieten im Bundeshaus und wundert sich über Sozis in Verwaltungsräten. Er räsoniert über schnelle Berner, depperte Doper und scheinheilige Manager. Und er verrät, was Frauen am Altar verloren und der Papst im Vatikan gefunden hat. Veri bilanziert und kommentiert. Nicht immer politisch korrekt, aber witzig und träf.

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Der Künstler

Thomas Lötscher wird an einem heissen Sommertag während des kalten Krieges 1960 im Entlebuch geboren. Für die Hebamme ist’s einfach ein Büebli, für die Statistik ein Babyboomer. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Diplome: Handwerk, Handel, Wirtschaftsinformatik, Organisation und Kulturma-nagement. Als zuletzt selbständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist.

2004 tritt Thomas Lötscher mit der Figur „Veri“ erstmals auf. Ausgespielt sind seine Programme „Ab- und Zufälle“ (2008-2012) und „Typisch Verien!“ (2013-2016). „UniVerität“ hatte 2017 Premiere und wird noch bis Frühjahr 2021 gespielt. Seit 2007 spielt er jährlich den kabarettistischen „Rück-Blick“.

Die Meinungen zu Veri

„Feinstes Sozialkabarett“ titelte die Süddeutsche Zeitung. Romano Cuonz in der Obwaldner Zeitung schrieb: „Dass ein Kabarettist im Stande ist, ab Montag nach dem Urnengang … eine brandaktuelle Pointe nach der anderen aufzutischen, authentisch, frech und schlagfertig über Politiker und Politik zu lästern, ist ein Phänomen.“ Beim Gewinn des Reinheimer Satirelöwe nannte ihn die Jury den Meister der leisen Pointe“. Und weil er „aktuell, intelligent und hintergründig“ sei wurde ihm auch die Silberne Tuttlinger Krähe verliehen.

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